Die Großbohrtechnik findet ihre Anwendung in nicht ausreichend tragfähigen Böden zur Lastabtragung von Bauwerken aller Art. Die Pfahlsohle kommt in der Regel entsprechend in den unterliegenden, gut tragfähigen Baugrundschichten zum Liegen. Die Pfahlgründungstechniken umfassen je nach Baugrund und Wirtschaftlichkeit verschiedenste Verfahren wie z. B. Ortbetonbohrpfähle, Schneckenbohrpfähle, Vibropfähle, Stahlrammpfähle, duktile Gusspfähle, Stabverpresspfähle, Mikropfähle und Holzrammpfähle. Für Ort- und Großbohrpfähle stehen Ihnen alle gängigen Durchmesser von 300 - 1.500 mm zur Verfügung.





Das Vollverdrängungsverfahren ist ein besonders bodenschonendes Gründungsverfahren. Anstatt Material auszubohren, wird der Boden seitlich verdrängt. Dadurch bleibt die Tragfähigkeit des Baugrundes weitgehend erhalten und eine hohe Pfahllast kann sicher aufgenommen werden. Dieses Verfahren ist nahezu erschütterungsfrei und verursacht nur geringe Lärmemissionen – ideal für innerstädtische Bauvorhaben und sensible Umgebungen. Mit modernem Gerät und eigener Planung setzen wir Vollverdrängungspfähle effizient, präzise und wirtschaftlich um.




Mikropfähle kommen als Gründungspfähle zur Abtragung von Druck- und Zuglasten für die unterschiedlichsten Bauaufgaben zum Einsatz. Ein häufiger Einsatzfall ist neben der Funktion als Gründungspfahl auch der Einsatz als Auftriebssicherung (Zugpfahl) für Baugruben- und Bauwerkssohlen oder die Rückverankerung von Baugruben- und Bauwerkswänden.





Duktile Gussrammpfähle bestehen aus vorgefertigten Gussstahlrohren. Sie werden mit einem hydraulischen Schnellschlaghammer erschütterungsarm in den Untergrund gerammt und beim Einbringen mit Mörtel verpresst (mantelverpresst). Die erforderliche Pfahllänge kann individuell auf der Baustelle dem tatsächlich anstehenden Boden angepasst werden. Duktile Gusspfähle sind Vollverdrängerpfähle. Beim Einbringen wird der umstehende Boden verdrängt und verdichtet. Es fällt kein Bohrgut an, das entsorgt werden muss. Das Verfahren ist auch bei beengten Platzverhältnissen einsetzbar, wo klassische Mäklerbohrgeräte nicht mehr wirtschaftlich eingesetzt werden können.
Pfahllasten bis 1400 KN sind realisierbar. Die Ausführung ist als Druck- und Zugpfahl möglich. Die Tragfähigkeit wird im Einzelfall nachgewiesen und nach Erfordernis mit Probebelastungen überprüft. Die Fa. TRM (Tiroler Rohre GmbH) hat uns geschult und bescheinigt, dass wir die „TRM Duktilrammpfähle“ gemäß Zulassung Z-34.25-230 herstellen dürfen.





Nicht jeder Baugrund bringt die erforderliche Tragfähigkeit für ein Bauvorhaben mit. Durch gezielte Bodenverbesserung schaffen wir die Grundlage für eine sichere und wirtschaftliche Nutzung. Je nach Anforderung kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz – etwa Verdichtung, Austausch oder die Zugabe von Bindemitteln. So erhöhen wir die Tragfähigkeit, reduzieren Setzungen und sichern die Baugrube zuverlässig ab.




Kontaktieren Sie uns gerne mit Ihrer Anfrage. Bitte halten Sie folgende Angaben bereit: Bauvorhaben mit Ort, geplanter Ausführungsbeginn, Gewerk, Rücklaufdatum, Baugrundgutachten, Pläne sowie ggf. Leistungsverzeichnis (GAEB-Datei X83).
